Angst lösen – aber wie?

Angst lösen – aber wie?

Angst ist ein mächtiges Gefühl. So mächtig, dass wir uns oft überwältigt fühlen, ohnmächtig oder wie gelähmt sind oder uns gehemmt fühlen. Ich möchte dir hier praktische Hinweise und eine Übung an die Hand geben, wie du Angst lösen bzw. „neutralisieren“ kannst, so dass sie dich nicht mehr „im Griff hat“ und du wieder handlungsfähig wirst.

Was ist Angst?

Angst ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Gefühlsregungen, vor allem hat sie mit Bedrohung oder dem Verlust von Sicherheit zu tun. Menschen haben z.B. Angst vor Überforderung, Verlust von geliebten Menschen oder Tieren, vor Verarmung, Krankheit, Jobverlust, Einsamkeit, Fliegen, große Höhen, Insekten, Spritzen, Corona…

Angst entsteht z.B. auch aus Gedanken in die Zukunft. Indem wir uns Bilder oder Szenarien ausmalen, die eintreten könnten, fühlen wir uns im gegenwärtigen Moment schlecht. Die wenigsten Menschen können sich sofort erklären, woher ihre Angst kommt. Manches ist vielleicht anerzogen (die Mutter sagte immer, Fliegen sei unsicher, also hab‘ ich Angst vorm Fliegen), manches vielleicht aus eigener Erfahrung (Wespenstiche sind nicht witzig) und manches ungute Gefühl vielleicht „einfach so“ da, z.B. die Angst der Ablehnung – bei der Akquise, dem Verkaufen oder in Beziehungen.

Was tun gegen Angst?

Um deine Angst zu lösen, gibt es viele Methoden und Übungen. Angefangen bei Methoden aus dem NLP über verschiedene Therapierichtungen oder der Hypnosetherapie. Mit Hilfe dieser Methoden und Übungen lösen sich Blockaden, limitierende Glaubenssätze oder auch Panikattacken.

Auch die Entspannungstechnik ist eine Methode um Angst zu lösen. Oft braucht es gar nicht „eine Sitzung“ bei einem Therapeuten, wenn du dir deiner Gedanken bewusst bist und weißt, wie du diese ändern kannst.

Entspannung gegen Angst

Mit Entspannung Angst (auf)lösen

Ja, richtig gelesen. Entspannung hilft.

Wenn wir in einer Ausnahmesituation sind, wie z.B. in einem Angstzustand, fühlen wir uns einfach überrollt von unseren eigenen Gedanken. Vielleicht kreieren wir uns innerlich Bilder so groß und bedrohlich, dass diese selbst angstfreien Menschen Angst machen würden. Nur, wir sind uns dessen nicht bewusst. Bewusstsein ist hier der Schlüssel zur Veränderung.

Übung für Angstauflösung

Je mehr wir gegen etwas ankämpfen, umso stärker wird es.

  1. Lade daher deine Angst ein und begrüße sie „Hallo, alte Freundin“. Nun erforsche, wo genau in deinem Körper sie sitzt oder sich breit macht. Nehme sehr bewusst wahr, was du an welchen Stellen fühlst. Wenn du die Gefühle nicht wegdrückst, ist es oft leichter, diese zu verorten und wirklich zu fühlen.
  2. Frage deine Angst (oder dein Gefühl), was sie dir mitteilen möchte und nehme dir ausreichend Zeit hinzuhören oder zu fühlen.
  3. Frage, was sie (oder das unangenehme Gefühl) braucht, um sich aufzulösen.
  4. Bedanke dich und lächle ihr zu. 🙏

Und falls dir diese Übung nicht reicht und du mehr darüber wissen willst, kannst du z.B. meine Podcasts hören:  Your mindful heart, ein gutes Buch lesen, meinen Mindful-Weekly Newsletter abonnieren oder ein Mindful Coaching bei mir buchen.

Denke immer dran: Es ist alles da❣️

Viel Freude und viel Glück!

Alles Liebe,
Deine Petra🧡

„Denken wird Angst nicht überwinden. Handeln schon!“

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